Zehn Projekte waren anonym eingereicht worden. Gewonnen hat der Entwurf "Mazinga" von Enzmann Fischer Partner AG und Schnetzer Puskas Ingenieure AG aus Zürich, wie die Stadt am Dienstag mitteilte.

Das "optimal organisierte Raumprogramm" und die "schlüssige Anordnung der Flächen für das Einsatzpersonal" überzeugten die Jury ebenso wie die Fassade. Diese erinnert einerseits an die Industriehallen Oerlikons und ist andererseits mit Solarpaneelen versehen ist. Die Funktionalität der neuen Wache war das wichtigste Kriterium.

Abstimmung 2020

Für Mitte 2020 ist eine Volksabstimmung über einen Objektkredit von 84 Millionen Franken vorgesehen. Landwert, Altlastensanierung, eine Lichtanlage auf der Binzmühlestrasse und Kreditreserven kommen zu den Baukosten von 60 Millionen Franken dazu.

Zusätzlich zu den drei bestehenden Wachen Süd, Zentrum und Flughafen soll Schutz&Rettung nach dem Willen des Stadtrates bis in 15 oder 20 Jahren weitere drei Wachen in den Gebieten mit starker Bautätigkeit im Norden, Osten und Westen der Stadt erhalten. Damit soll sichergestellt werden, dass die Einsatzkräfte in zehn Minuten vor Ort sein können.