Tierseuchen
Neue Tierseuchenverordnung tritt ab Januar 2014 in Kraft

Der Zürcher Regierungsrat hat die neue kantonale Tierseuchenverordnung erlassen. Sie tritt am 1. Januar 2014 in Kraft und ist auf das revidierte kantonale Tierseuchengesetz abgestimmt.

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Impfung eines Vogels im Zoo Zürich

Impfung eines Vogels im Zoo Zürich

Keystone

In der neuen Verordnung wird insbesondere die Entschädigung von Impfschäden an Nutztieren genauer geregelt, wie es in einer Mitteilung des Regierungsrates vom Donnerstag heisst. Für Fragen in diesem Zusammenhang wird das Veterinäramt von einer Schadenskommission beraten, in der Vertreter der Tierhalter, der Tierärzte und der Wissenschaft vertreten sind.

Das neue Tierseuchengesetz führt zur Auflösung des bisherigen Tierseuchenfonds. Dieser wird durch ein System mit Tierhalterbeiträgen ersetzt. Solange der Fonds noch Vermögen aufweist, müssten Tierhalterinnen und Tierhalter, die bisher Beiträge in den Fonds zu leisten hatten, nur noch den Mindestbetrag von 30 Franken pro Jahr entrichten.

Gleichzeitig mit der Tierseuchenverordnung tritt auch das neue Tierseuchengesetz in Kraft. Der Kantonsrat hatte die Totalrevision im September 2012 verabschiedet.

Anlass für die Gesetzesrevision war die vom Bund verordnete Impfung gegen die Blauzungenkrankheit. Im Kanton Zürich wurden in den Jahren 2008 und 2009 mehrere Tiere nach dieser Impfung krank oder starben. Daraufhin wurde der Ruf laut, Tierhalter in solchen Fällen zu entschädigen.