Integration

Neue Strategie für Flüchtlingsintegration im Kanton Zürich

Im Fokus steht weiterhin das Erlernen der deutschen Sprache und die Integration in den Arbeitsmarkt. (Archivbild)

Im Fokus steht weiterhin das Erlernen der deutschen Sprache und die Integration in den Arbeitsmarkt. (Archivbild)

Der Zürcher Regierungsrat hat die Strategie für die Verwendung der Integrationspauschale des Bundes angepasst. Im Vordergrund stehen auch in Zukunft das Erlernen der deutschen Sprache und die Integration in den Arbeitsmarkt.

Wie einer Mitteilung vom Donnerstag zu entnehmen ist, hat der Zürcher Regierungsrat die Strategie für die Integrationspauschale des Bundes angepasst.

Der Bund zahlt den Kantonen pro anerkanntem Flüchtling und pro vorläufig aufgenommener Person eine einmalige Integrationspauschale von 6000 Franken. Für die Verwendung dieser Pauschale ist im Kanton Zürich seit Januar 2014 die Fachstelle für Integrationsfragen zuständig.

In einer neuen Strategie hat der Regierungsrat nun bestimmt, wie die Integration von Asylsuchenden ab 2016 kantonal neu organisiert werden soll. Bis Ende Jahr gilt weiterhin das bisherige System der Bildungs-, Beschäftigungs- und Integrationsprogramme (BBIP).

Neu wird ein Grundangebot zur Verfügung gestellt. Dieses besteht aus einer Triagestelle, die als Kompetenzzentrum fungiert, einem Basiskurs, bestehend aus Deutschunterricht und "muttersprachlichen Sequenzen zu integrationsrelevantem Orientierungswissen", einem Angebot an Integrationsbegleitung sowie Angeboten für Traumatisierte.

Neu werden zudem Gelder zur flexiblen Finanzierung von Lösungen bereitgestellt, mit denen das Potenzial der Klientinnen und Klienten aktiviert werden kann. Qualifizierungsangebote und Beschäftigungsprogramme mit Bildungsanteil bleiben erhalten, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

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