Zürich
Neue Regeln für asiatischen Veloverleih «O-Bike»

Während andere Städte hart gegen sie vorgehen, duldet Zürich die Velos von O-Bike. Das Unternehmen expandiert nun.

Merken
Drucken
Teilen
Seit Anfang Juli überall auf öffentlichen Zürcher Plätzen anzutreffen: Die gelb-orangen Velos von O-Bike.

Seit Anfang Juli überall auf öffentlichen Zürcher Plätzen anzutreffen: Die gelb-orangen Velos von O-Bike.

Lina Giusto

FDP-Stadtrat Filippo Leutenegger hat sich kürzlich mit zwei Vertreten des asiatischen Veloverleihs O-Bike getroffen, berichtet der «Tages Anzeiger».

Denn bevor das Unternehmen mit Sitz in Singapur, seine gelb-orangen Bikes Ende Juni in der Stadt verteilte, hatte diese die Zürcher Behörden lediglich per Mail darüber informiert – was die Stadt irritierte. Nun habe man mit dem Veloverleih diverse Regeln vereinbart, schreibt die Tageszeitung.

So dürfen die Bike-Verleiher nicht mehr als zehn Prozent des Platzes in grösseren Veloparkieranlagen besetzen, auch dürfen die Velos weder Durchgänge blockieren noch den Verkehrsfluss behindern. Ansonsten würden sie von der Stadt abgeschleppt werden. Diese Regelung gilt bereits auch für Privatvelos. Die Mietvelos müssen sich ausserdem in einem fahrtüchtigen und sicheren Zustand befinden. Des weiteren soll ein lokales Unternehmen die Velos gemäss den Regeln verteilen.

Die gelb-orangen O-Bikes können via Handy gemietet und danach irgendwo wieder abgestellt werden. Zu Beginn waren rund 300 O-Bikes in Zürcher Strassen verteilt, jetzt sind es bereits 900. Ebenfalls sei das App 10'000-mal heruntergeladen worden.

Das Unternehmen möchte weiterhin expandieren, schreibt der «Tages Anzeiger». (lgi)