Vetsuisse

Neue Kleintierklinik an der Uni Zürich-Irchel eingeweiht

Ein kleiner braver Patient

Ein kleiner braver Patient

An der Universität Zürich-Irchel ist am Mittwoch eine neue Kleintierklinik offiziell eingeweiht worden. Die Zürcher Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP) bezeichnete den Neubau als wichtigen Schritt zur weiteren Entwicklung der Tiermedizin.

Der Neubau verleihe dem Zürcher Standort der Vetsuisse neuen Schwung, zeigte sich die Regierungsrätin überzeugt. Die zeitgemässe Infrastruktur garantiere nicht nur gute Dienstleistungen in der Klinik; es sei zudem zu erwarten, dass "die wissenschaftlichen Leistungen auch in Zukunft exzellent bleiben".

Die neue Klinik löst den Vorgängerbau aus dem Jahre 1963 ab. Dieser war für 90 Studierende konzipiert. Heute werden jedoch bis zu 400 Studierende in Veterinärmedizin ausgebildet.

Europäisch gut positioniert

In der neuen Kleintierklinik sind neben Medizin und Chirurgie rund 15 Spezialgebiete wie Kardiologie, Neurologie, Fortpflanzung oder Augenheilkunde integriert. Laut Felix Althaus, Dekan der Zürcher Vetsuisse-Fakultät, fliessen in der Kleintierklinik die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Ausbildung ein.

Man könne zwar darüber diskutieren, wie viel High-Tech in der Tiermedizin eingesetzt werden solle. Die Vetsuisse-Fakultät habe jedoch einen wissenschaftlichen Auftrag und müsse sich an der Spitze orientieren.

Im europäischen Vergleich belege Vetsuisse einen der vordersten Plätze, betonte Althaus. Mit der neuen Kleintierklinik seien die Voraussetzungen geschaffen, die Tiermedizin zum Wohle der Tiere in der höchsten Liga anzusiedeln.

Jährlich 14'000 Patienten

Für den Neubau hatte der Zürcher Kantonsrat im März 2005 einen Kredit von 28 Millionen Franken gutgeheissen. Jährlich werden in Zürich rund 14'000 Tiere behandelt. Neben Hunden und Katzen gehören auch Reptilien, Amphibien oder verletzte Greifvögel zu den Patienten.

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