Steuern
Negative Teuerung: Kein Ausgleich der kalten Progression in Zürich

Seit dem letzten Ausgleich der kalten Progression auf Anfang 2012 ist effektiv keine Teuerung erfolgt: Die Tarife und Abzüge der Einkommens- und Vermögenssteuer werden deshalb auch für die Jahre 2018 und 2019 nicht angepasst, wie die Zürcher Finanzdirektion am Mittwoch mitteilte.

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Die Tarife und Abzüge der Einkommens- und Vermögenssteuer werden für die Jahre 2018 und 2019 nicht angepasst, laut Zürcher Finanzdirektion. (Symbolbild)

Die Tarife und Abzüge der Einkommens- und Vermögenssteuer werden für die Jahre 2018 und 2019 nicht angepasst, laut Zürcher Finanzdirektion. (Symbolbild)

Mario Heller

Seit 2013 gelten für den Ausgleich der kalten Progression im kantonalen Steuergesetz neue Bestimmungen: Die Teuerung gemäss Landesindex der Konsumentenpreise wird jeweils auf den Beginn der zweijährigen Steuerfussperiode ausgeglichen.

Massgebend ist jeweils der Indexstand im Mai des Vorjahres: Bei der letzten Anpassung auf den 1. Januar 2012 wurde der Index auf 162,7 Punkte geschätzt. Seither lag er im Stichmonat jeweils unter diesem Stand - im Mai 2013 bei 159,9, im Mai 2015 bei 158,3 und nun im Mai 2017 bei 158,4 Punkten. Deshalb erfolge auch auf Anfang 2018 kein Ausgleich der kalten Progression, heisst es in der Mitteilung.