Die separate Ausfahrt Zürich-Brunau für den öffentlichen Verkehr sei ein Erfolg, heisst es in einer Mitteilung von PostAuto Schweiz vom Freitag. Das Bundesamt für Strassen (Astra) habe deshalb nach der zweijährigen Pilotphase für diese Sonderlösung eine unbefristete Bewilligung erteilt.

Postautos und Linienbusse können auf der A3 nach dem Uetlibergtunnel auf einer Länge von 250 Metern den Pannenstreifen als Busspur benutzen und danach die Autobahn über eine separate Ausfahrt früher verlassen. Die eigentliche Ausfahrt Zürich-Brunau der A3 liegt ein paar hundert Meter weiter nördlich.

Damit könnten die Fahrzeuge den Stau umgehen, der sich zu Hauptverkehrszeiten häufig bildet und den Fahrplan besser einhalten, schreibt PostAuto Schweiz. Das Astra habe mit seinem Entscheid die Bedürfnisse des öffentlichen Verkehrs ernst genommen. Damit könne ein zügiges Vorankommen der Busse sichergestellt werden.

Seit der Eröffnung der Spezialausfahrt 2014 können die Postautos und Linienbusse aus dem Knonaueramt gemäss Mitteilung den Fahrplan besser einhalten. Zudem sei auch die Zahl der Fahrgäste auf diesen Linien stark angestiegen. Mit dem Fahrplanwechsel vom Dezember 2015 wurden die Verbindungen durch den Uetlibergtunnel fast verdoppelt.