Universität Zürich
Nach umstrittenen Sponsoring der UBS: Professoren müssen Interessenbindungen offenlegen

Die Professorinnen und Professoren der Universität Zürich müssen ab Januar 2017 ihre Interessenbindungen offen legen. Die betreffende Änderung des Universitätsgesetzes wird auf den 1. Januar 2017 in Kraft gesetzt.

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Studierende protestieren gegen Sponsoring UBS (2013)
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Studenten demonstrierten vor der Universitaet Zuerich gegen den Vertrag mit der Grossbank UBS am Dienstag, 3. Dezember 2013.
Studenten demonstrierten vor der Universitaet Zuerich gegen den Vertrag mit der Grossbank UBS am Dienstag, 3. Dezember 2013.
Studenten demonstrierten vor der Universitaet Zuerich gegen den Vertrag mit der Grossbank UBS am Dienstag, 3. Dezember 2013.

Studierende protestieren gegen Sponsoring UBS (2013)

Keystone

Die Universität wird die Interessenbindungen in einem Register führen, strukturiert nach Namen sowie Zugehörigkeit der Professur zu Fakultät und Institut beziehungsweise Klinik, wie der Zürcher Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Das Register wird ab Januar 2017 über die Website der Universität für alle einsehbar sein.

Der Kantonsrat hatte die Änderung im November 2015 aufgrund eines Vorstosses von Grünen, GLP und SP beschlossen. Auslöser für den Vorstoss war das umstrittene Sponsoring der UBS an der Universität Zürich, dessen Ausmass längere Zeit geheim blieb.

Aufgrund der öffentlichen Kritik führte die Uni inzwischen eine Sponsoring-Verordnung ein, welche die Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen regeln und transparent machen soll.