Juweliergeschäft in Zürich
Nach Überfall: Polizei fasst Uhren-Räuber – Komplize noch flüchtig

Zwei Männer haben am Dienstagmorgen an der Zürcher Bahnhofstrasse ein Juweliergeschäft überfallen und zahlreiche teure Uhren gestohlen. Die Stadtpolizei konnte einen der Täter verhaften. Er trug Deliktsgut im Wert von über 100'000 Franken bei sich.

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Überfall Bucherer an der Bahnhofstrasse
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Provisorium Bucherer an der Bahnhofstrasse: Hier geschah der Überfall am Dienstagmorgen.
Grossaufgebot der Zürcher Stadtpolizei vor dem Juweliersgeschäft.
Die Männer bedrohten das Personal mit Fausfeuerwaffen.
Und erbeuteten zahlreiche Armbanduhren.

Überfall Bucherer an der Bahnhofstrasse

Kantonspolizei Zürich

Die beiden Unbekannten betraten gegen 10 Uhr das Provisorium der Bijouterie "Bucherer" an der Zürcher Bahnhofstrasse. Dort bedrohten sie das Personal mit Faustfeuerwaffen und packten mehrere Uhren aus dem Hochpreissegment ein, wie die Stadtpolizei mitteilte.

Das Geschäft der Bijouterie befindet sich derzeit im ersten Stock eines provisorischen Anbaus, der über eine Aussentreppe erreichbar ist. Über diese verliessen die Diebe nach ihrer Tat den Laden und flüchteten zu Fuss in Richtung Pelikanstrasse. Verletzt wurde beim Überfall niemand.

Erfolgreiche Fahndung

Stadt- und Kantonspolizei lösten eine Grossfahndung aus und sperrten zwischenzeitlich einzelne Strassen in der Zürcher Innenstadt - mit Erfolg.

Bei der Fahndung wurden neben Personen und Fahrzeugen des Individualverkehrs auch Personen im öffentlichen Verkehr kontrolliert. Dabei fiel einer Patrouille ein Mann auf, der sich auffällig verhielt, wie es weiter heisst. Zudem habe das Signalement einem der gesuchten Männer entsprochen. Die Polizei fand beim Mann, einem 25-jährigen Serben, eine Faustfeuerwaffe und diverse Armbanduhren.

Die Polizei nahm den Mann fest und brachte ihn auf die Wache. Dort stellte sich heraus, dass es sich bei den Armbanduhren um zuvor erbeutetes Deliktsgut im Wert von über 100'000 Franken handelt.

Die Fahndung nach dem zweiten Täter läuft hingegen weiterhin auf Hochtouren, wie es weiter heisst.