Zürich
Nach Todesfall: Stadt Zürich verspricht mehr Sicherheit für Velofahrer am HB

Im Herbst 2013 kam ein Velofahrer in der Unterführung beim Zürcher Hauptbahnhof ums Leben. Jetzt reagiert die Stadt und ergreift an betroffener Stelle Sicherheitsmassnahmen für Velofahrer.

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Der neue Veloweg (rot) wird leicht versetzt und erhöht, um deutlicher von der Strasse getrennt zu werden.

Der neue Veloweg (rot) wird leicht versetzt und erhöht, um deutlicher von der Strasse getrennt zu werden.

Stadt Zürich

Unter anderem wird der Radstreifen streckenweise erhöht und abgegrenzt. Zudem wird der Belag auf 20 Metern rot eingefärbt. Die Unterführung Bahnhofquai wird von vielen Velofahrenden als gefährlich empfunden. Im vergangenen September kam ein Velofahrer bei einem Unfall gar ums Leben.

Nach dem Rückbau der Bauinstallationen der SBB im Bereich der Unterführung könnten nun Massnahmen zur Verbesserung der Veloführung umgesetzt werden, wie die Stadt Zürich mitteilte. Die dafür nötigen Arbeiten haben am Dienstag begonnen. Sie dauern bis Ende März.

Nach Abschluss der Arbeiten werden die Velofahrenden unmittelbar nach dem Fussgängerstreifen auf einem baulich erhöhten und abgegrenzten Radstreifen geführt. Zudem wird im verkürzten Einspurbereich der Anlieferung des Hauptbahnhofs der Belag rot eingefärbt. Die abbiegenden LKW-Fahrenden werden so auf die vortrittsberechtigten Velofahrer aufmerksam gemacht.

Bereits verbessert wurde die Beleuchtung in der Unterführung. Um die Wirksamkeit der Massnahmen zu überprüfen, findet gemäss Mitteilung in den nächsten Monaten ein Controlling statt.