Pipistrello

Nach schwerem Brandunfall: Feuer im Mitspielzirkus bleibt verboten

Der Circolino Pippistrello liess seine bestehenden Sicherheitsdispositive extern überprüfen.

Der Circolino Pippistrello liess seine bestehenden Sicherheitsdispositive extern überprüfen.

Nach einem schweren Brandunfall im Juli 2014 hatte der Circolino Feuernummern mit Kindern vorläufig aus dem Programm genommen. Nun ist klar: Dabei bleibt es.

Im Circolino Pipistrello werden Kinder definitiv nicht mehr mit Feuer hantieren. Dies sagt Zirkusmitarbeiterin und Presseverantwortliche Martina Pfister auf Anfrage. Grund für den Beschluss ist der schwere Brandunfall, der sich im Sommer 2014 im Mitspielzirkus ereignet hatte. Beim Einüben einer Feuernummer im Rahmen einer Ferienplauschwoche in Erlenbach verbrannten sich drei Jungen teils schwer. Einer Aufsichtsperson war ein gravierender Fehler unterlaufen. Als Sofortmassnahme strich der Circolino bis auf weiteres sämtliche Feueranimationen mit Kindern aus dem Programm.

«Es war schlimm für alle»

Nun hätten Team und Stiftungsrat den provisorischen Entscheid auf die aktuelle Spielsaison hin definitiv gemacht, sagt Martina Pfister. «Wir wollten ausschliessen, dass so etwas wieder passieren könnte.» Der Unfall mache die Mitarbeiter nach wie vor sehr betroffen. «Es war schlimm für alle.» Mit dem Beschluss ziehe man die Konsequenzen daraus.
Als weitere Massnahme nach dem Unfall liess der Circolino sämtliche bestehenden Sicherheitsdispositive überprüfen. Diese Aufgabe übernahm eine Beratungsfirma für Sicherheit. «Im Bericht wird uns bei der Animationsarbeit mit den Kindern ein hohes Sicherheitsniveau attestiert», sagt Stiftungsratspräsident Daniel Matzenmüller.

Bei der Mitarbeitersicherheit habe der Check einige kleinere Mängel aufgedeckt. «Die Wichtigsten sind inzwischen behoben.» Matzenmüller betont, dass Sicherheit im Pipistrello nicht erst seit dem Unfall ein Thema sei.

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