Küsnacht
Nach Schiffsunfall der «MS Albis»: Reparaturarbeiten am Schiffssteg dauern länger

Der Schiffssteg in Küsnacht kann noch länger nicht angefahren werden. Die Sanierungsarbeiten, die nach dem Unfall mit dem Schiff "MS Albis" notwendig wurden, sind schwieriger als erwartet.

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Schiffunfall auf dem Zürichsee
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Schiffunfall auf dem Zürichsee

Keystone

Trotz intensiven Bemühungen könnten die Arbeiten nicht vor dem Pfingstwochenende abgeschlossen werden, teilte der Gemeinderat Küsnacht am Mittwoch mit. Voraussichtlich könne der Schiffssteg in Küsnacht ab Samstag, 21. Mai, wieder angefahren werden.

Die Kollision der "MS Albis" mit dem Anlegesteg am 20. April hat nicht nur beim Schiff, sondern auch beim Steg grossen Schaden angerichtet.

Bei einem der drei Anlegepfähle brach der obere Teil ab. Der Pfahl musste deshalb bis auf eine Tiefe von rund sechs Metern unter Wasser zurückgebaut und neu erstellt werden. Zudem war die Betonplatte des tiefer liegenden Stegs gerissen und musste ebenfalls abgebrochen und wiederhergestellt werden.

Bei der Kollision wurden drei Passagiere schwer verletzt, sieben leicht. Ein Koch, der zum Zeitpunkt des Unfalls in der Küche gearbeitet hatte, musste mit schweren Verbrennungen ins Spital geflogen werden. Rund ein Dutzend weitere Passagiere und Besatzungsmitglieder erlitten kleinere Blessuren wie Schürfungen und wurden vor Ort versorgt.

An Bord des Schiffes befanden sich gemäss Angaben der Kantonspolizei Zürich etwa 60 Passagiere.