Pilotversuch "66+"
Nach Pension noch im Stadtzürcher Sozialdepartement arbeiten - Das soll möglich sein

Auch Fachpersonen im Sozialbereich sollen in der Stadt Zürich über das Pensionsalter hinaus arbeiten können. Das städtische Sozialdepartement nimmt am Pilotversuch "66+" teil. Bereits daran beteiligt sind das Gesundheits- und Umweltdepartement und die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich.

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Fachspezialistinnen oder -spezialisten mit viel Know-How sind schwierig zu finden. Deshalb möchte man Personen mit langjähriger Berufserfahrung im Sozialdepartemet auch nach der Pension noch Möglichkeiten bieten. (Symbolbild)

Fachspezialistinnen oder -spezialisten mit viel Know-How sind schwierig zu finden. Deshalb möchte man Personen mit langjähriger Berufserfahrung im Sozialdepartemet auch nach der Pension noch Möglichkeiten bieten. (Symbolbild)

Schweiz am Wochenende

Mitarbeitende, die älter als 66 Jahre sind und bereits mehrjährige Berufserfahrung in der Sozialen Arbeit im Sozialdepartement der Stadt Zürich haben, können bis Ende 2018 befristet und mit einem reduzierten Pensum von maximal 80 Prozent weiter beschäftigt werden, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte.

Damit könne das Know-how von Mitarbeitenden länger genutzt und können personelle Engpässe einfach überbrückt werden. Die Suche nach Fachspezialistinnen oder -spezialisten mit langjähriger Berufserfahrung in der Sozialen Arbeit oder agogischen Betreuung gestalte sich zunehmen schwieriger, heisst es weiter.

Vor allem die kurzfristige Besetzung von vakanten Stellen sei oftmals nicht möglich. Der Stadtrat bewilligte deshalb den Pilotversuch "66+" nach dem Gesundheits- und Umweltdepartement und den Verkehrsbetrieben der Stadt Zürich auch für das Sozialdepartement.

Die Auswertung des Pilotversuchs dient dem Stadtrat dann als Grundlage für weitere Entscheide zu "66+" und kann bei positiver Bewertung in einer Änderung des Personalrechts münden.