Zürich
Nach Grossfahndung: Verdächtiger Taxigast wieder auf freiem Fuss

Der Mann, der sich am Mittwoch auf einer Taxifahrt von Mailand nach Zürich auffällig verhalten hatte, ist wieder auf freiem Fuss: Von ihm gehe keine Gefahr aus, er könne mit keiner schweren Straftat in Verbindung gebracht werden, teilte die Zürcher Kantonspolizei am Freitag mit.

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Beim umbekannten Mann, der am Donnerstag einen Polizei-Grosseinsatz ausgelöst hatte, handelt es sich um einen Rumänen. (Symbolbild)

Beim umbekannten Mann, der am Donnerstag einen Polizei-Grosseinsatz ausgelöst hatte, handelt es sich um einen Rumänen. (Symbolbild)

PASCAL MORA

Beim Mann, der am Mittwochabend und am Donnerstag über einen Grosseinsatz verschiedener Zürcher Polizeien ausgelöst hatte, handelt es sich um einen 28-jährigen Rumänen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Er verfüge in der Schweiz über keinen Wohnsitz.

Der 28-Jährige war am Mittwoch mit einem Taxi aus dem Grossraum Mailand nach Zürich gefahren. Am Zürcher Hauptbahnhof stieg der Rumäne aus und rannte davon - ohne zu bezahlen. Der Taxifahrer meldete sich bei der Polizei, nicht primär wegen des Geldes, sondern weil ihm der Passagier suspekt vorgekommen war. Dieser habe sich ungewöhnlich nervös verhalten, gab er an.

Die noch am Mittwochabend eingeleitete Grossfahndung in und um Zürich blieb zunächst ergebnislos. Schliesslich stiessen Transportpolizisten der SBB am Donnerstag gegen 15.30 Uhr im Hauptbahnhof auf den gesuchten Mann.

Die intensiv geführten Ermittlungen sowie die erfolgte Befragung des Rumänen hätten nun bestätigt, dass von ihm keine Gefahr ausgehe, schreibt die Kantonspolizei Zürich. Die Staatsanwaltschaft habe ihn deshalb aus der Haft entlassen.