Zürich-Affoltern
Nach den tödlichen Schüssen: Polizei fahndet nach zwei Tatverdächtigen

Die Polizei fahndet nach dem Tötungsdelikt vom Sonntag in Zürich-Affoltern nach zwei dringend Tatverdächtigen, einem 31-jährigen Schweizer und einem 30-jährigen Russen. Die Zürcher Kantonspolizei warnt, die Gesuchten könnten bewaffnet sein.

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Grossaufgebot der Zürcher Stadtpolizei am Tatort

Grossaufgebot der Zürcher Stadtpolizei am Tatort

Keystone

Alle drei kurz nach der Tat Verhafteten sind wieder auf freiem Fuss. Ein 30-jähriger Mann aus Montenegro war am frühen Sonntagmorgen auf offener Strasse erschossen worden. Die Polizei nahm darauf drei Personen fest, die sich in der Nähe des Tatortes aufgehalten hatten. Zwei von ihnen wurden am Montag wieder freigelassen.

Das Gesuch der Staatsanwaltschaft, den dritten in Untersuchungshaft zu nehmen, ist am Mittwoch vom Zwangsmassnahmengericht abgewiesen worden. Die Abweisung sei "mangels dringenden Tatverdachts" erfolgt, sagte Staatsanwalt Ulrich Weder gegenüber der Nachrichtenagentur sda.