Rote Fabrik
Nach dem Brand in der Roter Fabrik ziehen Künstler ins Schulhaus

Die Stadt Zürich bietet allen Kunstschaffenden, die durch einen Brand ihre Ateliers in der Roten Fabrik verloren haben, Ersatzräume an. «Heimat auf Zeit» würden Räume des Schulhauses Hard beim Güterbahnhof.

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Rote Fabrik nach dem Brand (Archiv)

Rote Fabrik nach dem Brand (Archiv)

Limmattaler Zeitung

Beim Brand im Kulturzentrum Rote Fabrik in Zürich-Wollishofen vom 11. Mai sind fünf Künstlerateliers komplett zerstört worden. Weitere zehn Ateliers und Lagerräume wurden teils stark beschädigt und sind bis auf Weiteres nicht mehr benutzbar, wie es in der Mitteilung der Stadt heisst.

Den betroffenen Ateliers-Mieterinnen und -Mieter werden nun im Schulhaus Hard sowie in nicht vom Brand betroffenen Gebäudeteilen der Roten Fabrik vorübergehend Ersatzräume zur Verfügung gestellt. Die Mietdauer sei an die Brandsanierung gekoppelt. Die Mietpreise für die Ersatzräume lägen nicht über jenen der bisherigen Ateliers.

Zur Höhe des Brandschadens gibt es erst grobe Schätzungen. Der Betrag liege wohl im einstelligen Millionenbereich, schreibt die Stadt. Die Planung des neuen Innenausbaus sei angelaufen. Die Bauarbeiten könnten frühestens im Sommer 2013 abgeschlossen werden.