Zürich

Nach Defekt: Zürcher Cobra-Trams wieder mit gewohntem Tempo unterwegs

Bis alle Trams kontrolliert waren, durften die Cobras nur mit einer Höchstgeschwindigkeit von 42 Stundenkilometern verkehren.

Bis alle Trams kontrolliert waren, durften die Cobras nur mit einer Höchstgeschwindigkeit von 42 Stundenkilometern verkehren.

Die Zürcher Cobra-Trams sind wieder mit der gewohnten Geschwindigkeit unterwegs. Die Sicherheitsüberprüfung ist abgeschlossen. Insgesamt wurden 176 Gelenkstangen - zwei pro Cobra-Tram - überprüft. Dabei traten keine weiteren Brüche auf.

13 Stangen wurden wegen Materialermüdung ersetzt. Wie die VBZ am Montag mitteilten, handelte es sich dabei aber keineswegs um gravierende Mängel. Wer für die Reparaturen aufkommt, ist momentan noch unklar. Die entsprechenden Analysen müssten erst stattfinden.

Am 21. März teilten die VBZ mit, dass sie alle Gelenkstangen der Cobra-Radialsteuerung überprüfen müssten. Dies, weil bei einem Tram eine Gelenkstange gebrochen war. Das Problem wurde bei der Überprüfung im Depot festgestellt. Einen Unfall gab es nicht.

Eine Analyse zeigte, dass ein solcher Defekt im schlimmsten Fall zu einer Entgleisung führen kann. Um dies zu verhindern, gaben die VBZ sofort eine Überprüfung aller Gelenkstangen der Radialsteuerung in Auftrag.

Bis alle Trams kontrolliert waren, durften die Cobras nur mit einer Höchstgeschwindigkeit von 42 Stundenkilometern verkehren. Zudem wurden die maximalen Kurvengeschwindigkeiten sowie das Tempo auf Gleiskreuzungen und Weichen gesenkt.

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