Flüchtlinge

Muslimische Familie zieht in Wohnung der Zürcher Weihbischöfe ein

Flüchtlingsfamilie zieht in Wohnung der Weihbischöfe ein.

Flüchtlingsfamilie zieht in Wohnung der Weihbischöfe ein.

Die Katholische Kirche im Kanton Zürich baut ihre Hilfe für Flüchtlinge aus. Bei der Caritas übernimmt die Dietiker Integrationsbeauftragte auf 2016 die Fachstelle für Flüchtlinge.

In eine Liegenschaft, in der früher die Weihbischöfe gewohnt haben, ist eine fünfköpfige Kurdenfamilie eingezogen.

Der Synodalrat stellt den 75 katholischen Kirchgemeinden im Kanton Zürich 50'000 Franken für innovative Flüchtlingsprojekte zur Verfügung, wie er am Freitag mitteilte. Eine bei der Caritas angesiedelte, neue Fachstelle für Flüchtlinge wird die bereits bestehenden kirchlichen Hilfsprojekte im Kanton koordinieren und den Aufbau neuer integrativer Angebote unterstützen.

Stelleninhaberin Priska Alldis nimmt ihre Arbeit am 4. Januar auf. Bislang arbeitet sie als Integrationsbeauftragte der Stadt Dietikon. Die Fachstelle ist auf zwei Jahre befristet.

Ein Aufruf des Synodalrats an die Kirchgemeinden und Pfarreien im September, die Suche nach Wohnraum für Flüchtlinge und nach Pflegefamilien für Minderjährige zu unterstützen, zeigt Erfolge. Erste Wohnungen konnten bereit- oder in Aussicht gestellt werden, wie es in der Mitteilung heisst.

Auch der Synodalrat hat Platz für Flüchtlinge geschaffen. In der Schienhutgasse in Zürich, wo bis vor einigen Jahren die Weihbischöfe wohnten, lebt seit Anfang Dezember eine muslimische Familie. Sie wird von freiwilligen Helfern der Kirchgemeinde Liebfrauen unterstützt.

Ausserdem hat der Synodalrat in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr 30'000 Franken Nothilfe für kinderreiche Familien in Damaskus bewilligt. Das Geld wird für Schulbildung, Gesundheit, Kleidung, Nahrung und Heizung eingesetzt.

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