Design

Museum für Gestaltung inszeniert das «Design der Gegensätze»

Schwarz und Weiss gehören zusammen (Symbolbild)

Schwarz und Weiss gehören zusammen (Symbolbild)

Architektur, Design und Mode in Weiss, Schwarz und Schwarz-Weiss zeigt das Museum für Gestaltung in Zürich. Brautkleid und Bräutigamfrack demonstrieren am Schluss, dass die beiden Farben zusammengehören, auch wenn sie Gegensätze darstellen.

Licht und Dunkel, Leben und Tod, Gut und Böse: Der Gegensatzpaare gibt es viele, welche die gegenseitige Anziehungskraft von Schwarz und Weiss unter Beweis stellen. Wer etwas drastisch ausdrücken will, wer die Kultur des Absoluten bedient, kommt nicht um die Verwendung von Schwarz und Weiss herum.

Die Ausstellung im Museum für Gestaltung beschränkt sich auf schwarze, weisse und schwarz-weisse Objekte und Bilder aus den Bereichen Architektur, Design, Kunst und Mode. Zahlreich sind die Exponate, welche die Kuratorin Angeli Sachs in der Design- und Kunstgewerbesammlung des Museums gefunden hat.

Lampen, Telefon und Fussball

Am Anfang des Parcours dominiert Weisses: Lampen, Geschirr, Möbel. Die blendende Einförmigkeit geht über in die Vermischung. Ein Fussball, Turnschuhe, Teller oder Fruchtschalen. Schliesslich trifft man auf geballtes Schwarz: Schmuck, eine Schreibmaschine, ein Telefon und vieles mehr.

An den Wänden hängen Fotos mit weisser, schwarzer und schwarz-weisser Architektur: Bauten von Georg Muche ("Haus am Horn" in Weimar), von Valerio Olgiati ("Gelbes Haus" und "Büro" in Flims), von Friedrich Kiesler und Armand Bartos (The Israel Museum in Jerusalem) oder von Jürgen Mayer ("Dupli.Casa - House").

Parallel zu dieser Ausstellung zeigt die Plakatsammlung des Museums für Gestaltung in den Schaufenstern der Schweizerischen Nationalbank (SNB) in Zürich zum Thema "Schwarz und Weiss" klassische und zeitgenössische Plakate.

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