Verkehrsunfall

Motorradfahrer flüchtet mit 200 km/h vor Polizei und verunfallt

Die Flucht hat für den Motorradfahrer übel geendet (Symbolbild)

Die Flucht hat für den Motorradfahrer übel geendet (Symbolbild)

Mit über 200 km/h ist ein alkoholisierter 25-jähriger Motorradfahrer bei regennasser Fahrbahn über die Autobahnen A1, A3 und A4 gebrettert. Er hatte sich in der Nacht auf Sonntag in Urdorf ZH einer Polizeikontrolle entzogen. Der Fluchtversuch endete in Lindencham ZG mit einem Selbstunfall.

Eine Patrouille war um 4.20 Uhr in Weiningen ZH auf der A1 mit einem zivilen Fahrzeug Richtung Bern unterwegs, als sie von einem Motorrad überholt wurde. Eine Nachfahrmessung ergab, dass das Motorrad zeitweise mit rund 160 km/h fuhr, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte.

Auf der Autobahn A3 wollten die Polizisten den Motorradfahrer bei der Ausfahrt Urdorf-Süd zum Anhalten bewegen. Dieser ignorierte jedoch die Haltezeichen und beschleunigte seine Fahrt. Mit über 200 km/h fuhr er via Autobahnkreuz Zürich-West auf die A4 Richtung Luzern, verfolgt vom Polizeiauto mit Blaulicht und Horn.

In Lindencham verliess der Flüchtende die Autobahn und fuhr weiter Richtung Sins. Rund 500 Meter nach der Ausfahrt verlor er jedoch in einer Kurve die Herrschaft über seine Maschine und stürzte im angrenzenden Wiesland. Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu.

Wie Zuger Polizei mitteilte, handelt es sich beim Motorradlenker um einen 25-jährigen Schweizer. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,78 Promille. Es bestehe zudem der Verdacht auf Drogen oder Medikamentenmissbrauch. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.

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