Zürich

«Money World»-Museum in Zürich scheitert am Geld

Die private Stiftung Sunflower verzichtet auf die Realisierung, weil die Finanzierung nicht nachhaltig gesichert werden konnte. (Symbolbild)

Die private Stiftung Sunflower verzichtet auf die Realisierung, weil die Finanzierung nicht nachhaltig gesichert werden konnte. (Symbolbild)

Zeigen, wie Geld die Welt regiert, sollte das Museum «Money World» in der Nähe des Zürcher Paradeplatzes. Nun ist das Projekt am Geld gescheitert.

Die private Stiftung Sunflower verzichtet auf die Realisierung, weil die Finanzierung nicht nachhaltig gesichert werden konnte.

Die Stadt Zürich hätte die Liegenschaft des ehemaligen Wohnmuseums Bärengasse im Bankenviertel unentgeltlich für zehn Jahre zur Verfügung gestellt. Bis eine definitive Nutzung der Liegenschaft Bärengasse 20/22 geklärt ist, wird es weiter für Aktivitäten Zürcher Kulturschaffender genutzt, wie die Stadt Zürich am Mittwoch mitteilte.

Anfang 2010 hatte der Gemeinderat beschlossen, das Museum der Sunflower Foundation für die Jahre 2012 bis 2021 zu überlassen. Die Stiftung plante die Eröffnung der Ausstellung «Money World» im Jahr 2013.

Sie sollte sich besonders der Rolle des Geldes in der (post-)modernen Gesellschaft widmen. Auf spielerische Weise - in der Art eines Erlebnisparks - sollte «Money World» daherkommen. Einrichtung und Betrieb der Ausstellung sollten vollumfänglich von der Stiftung finanziert werden. Gerechnet wurde mit jährlichen Betriebskosten von rund einer Million Franken.

Die Stiftung handelte mit der Stadt zunächst eine Verschiebung um ein Jahr aus, nun müsse sie auch von einer verspäteten Realisierung der Ausstellung im Jahr 2014 definitiv absehen, heisst es in der Mitteilung.

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