Zürich
Mitarbeiterin der Sozialen Dienste soll sich unrechtmässig bereichert haben - 100 000 Franken Schaden

Eine Mitarbeiterin der Sozialen Dienste der Stadt Zürich soll sich unrechtmässig bereichert haben. Die Staatsanwaltschaft hat gegen sie ein Strafverfahren eröffnet. Die Stadt hat das Arbeitsverhältnis mit ihr aufgelöst.

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Eine reguläre interne Überprüfung entdeckte die Unregelmässigkeiten bei Zahlungen in mehrerern Sozialhilfefällen. (Symbolbild)

Eine reguläre interne Überprüfung entdeckte die Unregelmässigkeiten bei Zahlungen in mehrerern Sozialhilfefällen. (Symbolbild)

Keystone

Im vergangenen Oktober ergaben reguläre interne Überprüfungen der Sozialen Dienste, dass in mehreren Sozialhilfefällen Unregelmässigkeiten bei Zahlungen vorlagen, wie die Sozialen Dienste der Stadt Zürich am Mittwoch mitteilten.

Weitere Abklärungen hätten den Verdacht gegen eine Mitarbeiterin erhärtet, dass strafrechtlich relevante Handlungen vorliegen könnten. Die Frau - eine Sachbearbeiterin - soll ohne oder mit falschen Belegen Zahlungen ausgelöst und sich so bereichert haben.

100'000 Franken Schaden

Es ging um mehrere kleinere und unauffällige Beträge, die die Frau über eine längere Zeit ausgelöst hat, sagte Beatrice Henes, Kommunikationsverantwortliche Soziale Dienste Stadt Zürich, gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Die Schadenssumme beläuft sich auf insgesamt rund 100'000 Franken.

Die Sozialen Dienste haben eine Strafanzeige eingereicht, und die Staatsanwaltschaft eröffnete ein Strafverfahren. Man habe alle nötigen Massnahmen in die Wege geleitet, um den Vorfall lückenlos aufzuklären, heisst es weiter.

Die Sozialen Dienste stellen die soziale Grundversorgung in der Stadt Zürich sicher. Sie erbringen unter anderem die ambulanten sozialen Dienstleistungen. Dazu gehören Sozialhilfe, Jugend- und Familienhilfe und vormundschaftliche Massnahmen.