Die 54. Auflage des Zürcher Limmatschwimmens konnte am Samstag ohne grössere Zwischenfälle durchgeführt werden. Wegen der geringen Abflussmenge der Limmat waren die Schwimmerinnen und Schwimmer aber gefordert. Sie konnten sich nicht wie in anderen Jahren einfach vom Frauenbad Stadthausquai bis zum Flussbad Oberer Letten hinab treiben lassen.

Länger waren denn auch die Zeiten jener, die an der ewz-Challenge teilnahmen. Julien Baillod legte die zwei Kilometer lange Strecke als schnellster Mann in 22 Minuten und 48 Sekunden zurück. Darya Melnyk siegte wie im vergangenen Jahr bei den Frauen, diesmal mit einer Zeit von 25 Minuten und 51 Sekunden.

Die Plauschwimmer nahmen es mit dem aufblasbaren Seepferdchen Susi etwas gemütlicher. 4500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren dieses Jahr am Start. Mehr waren aufgrund der geringen Abflussmenge und der hohen Wassertemperatur von 25 Grad nicht erlaubt. Auch wurde den Eltern davon abgeraten, ihre Kinder mitschwimmen zu lassen.

Händler werden gesperrt

Dennoch war der Anlass innert weniger Minuten ausverkauft. Über den Andrang konnten sich die Veranstalter aber nicht nur freuen. Offenbar zogen es einige Käufer vor, im Trockenen zu bleiben. Andere wiederum verkauften ihre Tickets auf Online-Plattformen zu höheren Preisen und teils für bis zu 150 Franken weiter. «Die Auktionen waren ein Ärgernis», heisst es auf der Website des Zürcher Limmatschwimmens. Einige dieser Anbieter seien jedoch identifiziert worden. Ihnen werde man künftig keine Billette mehr verkaufen.

Die nächste Auflage des Limmatschwimmens ist für den 17. August 2019 terminiert. Ersatzdatum ist der 24. August 2019.