Die Chancen sind intakt, dass der Zürcher SP-Nationalrat Daniel Jositsch den Sprung in den Ständerat bereits im ersten Wahlgang schafft. Klar ist, dass er mit Abstand das beste Resultat erzielen wird. Für den Präsidenten der SP Kanton Zürich ist Jositschs Abschneiden "so oder so ein sensationeller Erfolg", wie er sagt.

Hat gut lachen: Fabian Molina

Hat gut lachen: Fabian Molina

"Wenn es heute schon klappt, ist es grossartig. Wenn nicht, schaffen wir es im zweiten Wahlgang", sagte Frei gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Man sei von einem guten Resultat ausgegangen und auch von realistischen Wahlchancen. "Ein Erfolg im ersten Wahlgang wäre eine grosse, positive Überraschung."

Das gute Abschneiden zeige, dass Jositsch sehr breit abgestützt sei und auch in bürgerlichen Kreisen eine hohe Akzeptanz geniesse. "Er kann nun die Früchte ernten, die er mit seinem Politstil und seiner politischen Arbeit der vergangenen Jahre verdient hat", sagte Frei.

Jositsch beim Morgenjogging

Jositsch beim Morgenjogging

Auf den zweiten und dritten Plätzen folgen Ruedi Noser (FDP) und Hans-Ueli Vogt (SVP). Schlecht sieht es aus für Bastien Girod (Grüne) und Martin Bäumle (glp). Ebenfalls keine Chancen haben die beiden Frauen, Barbara Schmid-Federer (CVP) und Maja Ingold (EVP).

Hochrechnung Ständerat.png

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Abgeschlagen sind die beiden Kandidaten von Piratenpartei und ECOPOP, David Herzog und Joel von Allmen.

Die Hochrechnung basiert auf 45 von insgesamt 184 ausgezählten Gemeinden und Stadtkreisen.