Museum für Gestaltung

Mit Innovation zum Erfolg: Das Museum für Gestaltung ist im Besucherhoch

Mit Ausstellungen aller Art wird dem Besucher in Zürich viel Abwechslung geboten.

Innovatives Konzept

Mit Ausstellungen aller Art wird dem Besucher in Zürich viel Abwechslung geboten.

Mehr als 135'000 Personen haben die Ausstellungen des Museums für Gestaltung in Zürich im Jahr 2011 besucht. Das ist die zweithöchste Besucherzahl seit 1960. 2012 will man an diesen Erfolg anknüpfen.


«Unser Haus ist in Hochform», sagte Museumsdirektor Christian Brändle am Donnerstag auf der Jahresmedienkonferenz. Aus welch reichem Fundus das Museum schöpfen kann, zeigt sich in der ersten Ausstellung des Jahres «100 Jahre Schweizer Grafik», die vom 10. Februar bis 3. Juni zu sehen ist oder in der Schau «Magie der Dinge», die sich ab dem Spätsommer dem Produktplakat widmet.

Ökologie und Kriminalfilm

Wie im vergangenen Jahr tritt das Museum für Gestaltung auch 2012 international in Erscheinung. «Endstation Meer? Das Plastikmüllprojekt» veranschaulicht von Anfang Juli bis Ende September, wie sich die Weltmeere allmählich in eine gigantische Plastiksuppe verwandeln.

Die Ausstellung verdeutlicht aber nicht nur eine ökologische Katastrophe, sondern zeigt auch Lösungsansätze. Ein breites Vermittlungsangebot begleitet die Ausstellung, die anschliessend über zehn Stationen durch ganz Europa wandert.

Hinter die Kulissen eines Vorzeigebeispiels der Schweizer Kreativwirtschaft schaut die Ausstellung «FREITAG - Out of the Bag» von Anfang April bis Ende Juli. Während am Jahresende eines der populärsten Genres im Kino und Fernsehen in den Mittelpunkt gerückt wird. «Verbrechen lohnt sich: Der Kriminalfilm» deckt die unterschiedlichen Spielarten der Spannung auf.

Schmuck als unbegrenzte Möglichkeit

Im Museum Bellerive zeigen 80 internationale Schmuckdesigner von Mitte Mai bis Ende September nicht nur Objekte, die als Kunstwerk am Körper getragen werden oder sich in Museumsvitrinen präsentieren lassen. «Entfesselt - Schmuck ohne Grenzen» präsentiert auch raumfüllende Installationen oder sogenannte «Urban Jewellery».

Ab Ende Oktober stellt das Museum die Designpreise der Schweizerischen Eidgenossenschaft 2012 vor. Zu sehen sind die prämierten Arbeiten aus den Bereichen Grafik, Textil- und Modedesign, Fotografie, Industrie- und Produktdesign, Schmuck, Keramik und Szenografie.

«Ein Meilenstein in der Geschichte des Hauses», wird das neue Sammlungszentrum auf dem Toni-Areal, sagte Brändle. Die mehr als 500'000 Objekte, die heute auf vier verschiedene Sammlungen verteilt sind, werden dort gebündelt. Ende 2013 soll es in Betrieb gehen, die Umzugsplanungen laufen bereits.

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