Weiter legte sie die Architektur der Kabinen, Stützen und Stationen offen. Es sei grösster Wert auf Ästhetik und Funktionalität gelegt worden, heisst es in der Mitteilung vom Freitag. Die Stationen beim Strandbad Mythenquai und auf der Blatterwiese am Zürichhorn werden von einer "lichtdurchlässigen Hülle umfasst".

Mit dem präsentierten Design würden sich Stationen und Stützen ideal in die Landschaft einfügen. Die 18 Kabinen bieten Ausblick auf die Stadt Zürich und die Alpen, heisst es weiter. Platz in einer Kabine haben 24 Passagiere. Erstmalig für eine Seilbahnkabine sei die Heckscheibe, die sich öffnen lässt, sowie das "Cockpit" vorne, das ein "einzigartiges Fahrerlebnis ermögliche".

Der Zürcher Kantonalbank sei die quartierverträgliche Umsetzung wichtig, schreibt sie. Die betroffenen Quartiere sollen möglichst von zusätzlichem Verkehr verschont bleiben. Darum werden die ZKB und die SBB RailAway eine Partnerschaft eingehen. Alle RailAway-Kunden erhalten Vergünstigungen von zehn Prozent auf den Listenpreis. Dies soll sie animieren, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen.

Das Dossier für das Plangenehmigungsverfahren ist eingereicht. Ab dem 9. November bis zum 10. Dezember liegt es öffentlich auf. Der kantonale Gestaltungsplan wird vom 9. November bis zum 24. Januar aufliegen. Mit der Verfügung rechnet die ZKB bis im Sommer 2019, Baubeginn wäre Herbst 2019.

Mit der «ZüriBahn» feiert die ZKB im Jahr 2020 ihr 150-jähriges Jubiläum. Die Bahn würde während fünf Jahren verkehren und eine Verbindung zwischen Landiwiese und Blatterwiese herstellen. In einigen Quartieren regt sich allerdings Widerstand gegen das Projekt: Einige Stadtzürcher sehen das Landschaftsbild verschandelt. Zudem befürchten sie mehr Lärm. Mehr als 2200 Personen haben eine Petition unterschrieben, welche im September eingereicht wurde.