"Idealerweise besitzt man bereits ein Tonhalle-Abonnement oder löst eines", hiess es bei der Tonhalle-Pressestelle zu den Auswahlkriterien auf Anfrage. Aber auch Mitglieder des Jugend-Clubs sind im Orchester willkommen. Es sei altersmässig eine "sehr heterogene" Gruppe entstanden.

Auf einen strengen Auswahlprozess hat man verzichtet. Es wurde auf eine gesunde Selbsteinschätzung gesetzt, wie die Tonhalle am Dienstag mitteilte. Die Lust am Mitspielen soll auf jeden Fall im Vordergrund stehen.

Rund 95 Mitglieder

Gespielt werden am 11. März in der Tonhalle Maag Tschaikowskys fünfte Sinfonie, Rossinis Ouvertüre zu "Barbiere di Siviglia" und Saint-Saëns' Cellokonzert. Die Proben für die rund 95 Musikerinnen und Musiker beginnen am 3. März.

Jede Instrumentengruppe wird zuerst von einer Musikerin oder einem Musiker des Tonhalle-Orchesters Zürich gecoacht. Anschliessend bilden sich Streicher-, Holz und Blechbläserregister. Es folgen Register- und Tuttiproben, dann der Auftritt im Konzertsaal.

Die Initiative zu dem Laien-Orchester ging von den Tonhalle-Profi-Musikern aus. Das Publikum könne so für eine kurze Zeit Musikeralltag schnuppern.