Uni Zürich
Miserables Zeugnis für die Direktion des Unispitals Zürich

Das Vertrauensverhältnis zwischen dem obersten ärztlichen Kader und der Direktion des Universitätsspitals Zürich ist gestört. Das geht aus einer wissenschaftlichen Befragung hervor, die das Institut für Arbeitswissenschaft der ETH durchgeführt hat.

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Keystone

Das Vertrauensverhältnis zwischen dem obersten ärztlichen Kader und der Direktion des Universitätsspitals Zürich ist gestört. Das geht aus einer wissenschaftlichen Befragung hervor, welche das Institut für Arbeitswissenschaft der ETH durchgeführt hat.

Die «NZZ am Sonntag» hat die Resultate der Studie in ihrer jüngsten Ausgabe öffentlich gemacht. Demnach sind die Chefärzte und die leitenden Ärzte zwar motiviert, zufrieden mit ihrer wissenschaftlichen Freiheit, ihrer ärztlichen Tätigkeit und ihrem Lohn. Das Vertrauen in die Direktion des einst weltberühmten Universitätsspitals (USZ) ist aber stark angeschlagen. Laut ETH-Professor Theo Wehner ist das Vertrauen entscheidend für das Funktionieren einer Organisation. In Auftrag gegeben hatte die Befragung die Zürcher Chefärztegesellschaft. Das Unispital äusserte sich am Samstag vorsichtig zu den brisanten Ergebnissen. Sie nehme die Resultate zum Thema Vertrauen «sehr ernst», teilte sie mit.