Wohnungsmarkt
Mieter von städtischen Wohnungen dürfen kein dickes Konto haben

Nachdem mehrere Fälle von gutbetuchten Mietern in städtischen Wohnungen bekannt wurden, will eine Gruppe aus bürgerlichen Parteien, dass Mieter strenger kontrolliert werden.

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Wohnung Dollar.JPG

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Keystone

Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, haben die bürgerlichen Parteien einen Änderungsantrag eingereicht, gemäss welchem Mieter die Wohnung wieder verlassen müssen, sobald ihr Einkommen die Vorgaben übersteigt.

Schon heute gilt, dass das Einkommen des Mieters nicht grösser als das Vierfache der Miete sein darf. Das Bündnis aus SVP, FDP, CVP und GLP schlägt nun zusätzlich vor, dass die Einkommen der Mieter städtischer Wohnungen auch nach dem Einzug regelmässig kontrolliert wird.

Damit die vorgeschlagenen Bedingungen erfüllt werden, schlagen die Bürgerlichen eine Geldstrafe vor für Mieter, die ein «zu hohes» Einkommen nicht selber gemeldet haben. Diese soll 20 Prozent des Bruttomietzinses betragen ab jenem Zeitpunkt, an dem der Mieter die Wohnung hätte verlassen müssen.

Stichproben sollen alle acht Jahre durchgeführt werden.

Die linken Parteien sind ob diesem Änderungsantrag nicht erfreut. Bei einer Abstimmung kann es knapp werden, ja sogar auf eine einzelne Stimme ankommen.