Die 29-jährige habe ihrem Mann mit einem Messer nachgestellt, nachdem dieser von ihr angerichtete Früchte zu Boden geschmissen habe, schreibt der "Blick". Allerdings habe sie sich mit dem Messer selbst verletzten wollen, sie sei deprimiert gewesen, beteuerte sie vor Gericht. Ihren "lieben" Mann habe sie nicht verletzen wollen, vielmehr sei im dunklen Flur quasi in ihren Mann hineingestolpert. Dank sofortiger ärztlicher Hilfe habe der Chinese keine ernsteren Folgeschäden erlitten. Als sie Fotos der 6 Zentimeter tiefen Wunde gesehen habe, habe die Frau weinen müssen. Auch ihr Ehemann habe vor Gericht deutlich gemacht, dass er an einen Unfall glaube. Der Gerichtspräsident entschied: Da nicht nachgewiesen werden könne, wie der Stich entstanden sei, könne man keinen Vorsatz nachweisen. Durch ihre Fahrlässigkeit habe sie aber das Gerichtsverfahren verursacht und müsse deshalb die Prozesskosten von 4000 Franken tragen. (fwa)