Drogenschmuggel
Melonen und Grapefruits als Kokainversteck am Flughafen Zürich

Rund 22 Kilogramm Drogen haben der Zoll und die Kantonspolizei im zweiten Quartal 2013 am Flughafen Zürich beschlagnahmt. Als Verstecke dienten den Schmugglern nebst verschluckten Präservativen auch Melonen und Grapefruits.

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Vier Personen versuchten im Gepäck Drogen mit sich zu führen.

Vier Personen versuchten im Gepäck Drogen mit sich zu führen.

Keystone

Bei den Kontrollen wurden insgesamt 20,4 Kilogramm Kokain und 1,1 Kilogramm Heroin sichergestellt. Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Drogenschmuggel am Flughafen Zürich damit leicht ab: In derselben Periode waren es 2012 bei 15 Aufgriffen 16 Kilogramm Kokain und 8 Kilogramm Heroin gewesen.

Insgesamt wurden im zweiten Quartal dieses Jahren 15 Personen verhaftet. Die Schmuggelmethoden sind vielseitig: Sechs der Verhafteten versuchten, die Drogen in verschluckten Präservativen in die Schweiz zu schmuggeln.

Vier Personen brachten die Drogen am Körper an, viermal waren sie im Gepäck versteckt. Ein Drogenkurier aus Brasilien versteckte fünf Kilo Kokain sogar in Früchten.

Bei den 15 Verhafteten handelt es sich um neun Männer und sechs Frauen aus neun Ländern. Sie sind zwischen 23 und 72 Jahre alt.