Gemäss der am Donnerstag publizierten Statistik gab es im Jahr 2014 bei den VBZ insgesamt 1699 Schadenereignisse, etwas weniger als im Vorjahr. Damals waren es 1736. Gestiegen ist hingegen die Zahl der Unfälle mit Verletzten - von 471 auf 490.

Am häufigsten waren so genannte Stoppunfälle - also Unfälle, die sich ereigneten, weil die Lenkerinnen und Lenker von Tram oder Bus wegen anderer Verkehrsteilnehmer einen Notstopp einleiten mussten. Ihre Zahl liegt mit 213 gleich hoch wie im Vorjahr.

Mehr Unfälle beim Ein- und Aussteigen

139 Tram- und Buspassagiere verletzten sich beim Ein- und Aussteigen, das waren 23 mehr als im Jahr 2013. Die Unfälle ereigneten sich vermehrt bei schlechter Witterung (Schnee). Betroffen waren meist ältere Passagiere, die sich beim Ein- und Aussteigen unsicher fühlten.

In der Kategorie "sonstige Schadenfälle" erfassten die VBZ 442 Ereignisse (Vorjahr: 464). Dabei handelt es sich um Schäden bei Baustellen, Manövrierschäden in Depots und Garagen, böswillige Sachbeschädigungen, Sachschäden bei Drittpersonen und diverse Schäden.

Leichter Rückgang der böswilligen BeschädigungenDie Zahl der böswilligen Beschädigungen ist mit 93 Ereignissen im Vergleich zu 2013 (101) etwas gesunken. Seitdem die Fahrzeuge mit Video-Überwachung ausgerüstet sind, gibt es zunehmend Beschädigungen an den Haltestellen.

Um die Zahl der eingeschlagenen Scheiben, Sprayereien und Beschädigungen der Ticketautomaten noch mehr einzudämmen, sind die VBZ daran, immer mehr Haltestellen mit einer Videoüberwachungsanlage auszurüsten.