Die Psychiatriepflegerinnen und -Pfleger im Winterthurer KIZ werden damit den gleichen Lohn erhalten wie die Mitarbeitenden des Zürcher KIZ, teilte die Gewerkschaft vpod am Donnerstag mit.

Die Neueinteilung in die Lohnklasse 15 geht auf ein Verwaltungsgerichts-Urteil aus dem Jahr 2007 zurück. Der vpod klagte damals vor Verwaltungsgericht, weil an KIZ-Angestellte höhere Anforderungen gestellt würden als an Pflegende auf anderen Stationen.

Höhere Anforderungen als auf anderen Stationen

Die Pflegenden in einer Anlaufstelle für Menschen in psychischen Notsituationen müssten vor allem bezüglich Berufserfahrung, Verantwortung und Selbständigkeit mehr können als andere. Das Verwaltungsgericht gab dem vpod und den KIZ-Pflegern recht.

Während die Zürcher KIZ-Mitarbeitenden den höheren Lohn aber seit Oktober 2007 erhalten, wurde der Lohn der Winterthurer Pflegenden bisher nicht angehoben, weil die ipw Rekurs einlegte.

Die kantonale Gesundheitsdirektion entschied nun aber, dass in kantonalen Kliniken die gleichen Bedingungen gelten und somit auch die Winterthurer KIZ-Angestellten mehr Geld erhalten sollen. (sda)