Gegenüber den Jahren 2011 und 2010 gab es jedoch 21 beziehungsweise 84 Unfälle weniger.

Gemäss der am Montag publizierten Statistik gab es im ersten Semester 2013 bei den VBZ 826 Schadenereignisse - 100 mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dagegen gab es weniger Unfälle mit Verletzten. Deren Zahl sank im Vergleich zum Vorjahr von 229 auf 221.

Am häufigsten waren so genannte Stoppunfälle - also Unfälle, die sich ereigneten, weil die Lenker von Tram oder Bus wegen anderer Verkehrsteilnehmer einen Notstopp einleiten mussten. Im laufenden Jahr gab es 104 solche Ereignisse; im ersten Semester 2012 waren es deren 84 gewesen.

Die Zahl der Kollisionen mit Verletzten sank im Vergleich zum Vorjahr in den ersten sechs Monaten von 38 auf 15. Die Zahl der Unfälle mit Fussgängern nahm dagegen von 32 auf 37 zu. Zwei Personen wurden bei Unfällen mit VBZ-Fahrzeugen getötet. In beiden Fällen wurden Fussgängerinnen beim Überqueren der Gleise von Trams erfasst.

Mehr Unfälle beim Ein- und Aussteigen

48 Tram- und Buspassagiere verletzten sich beim Ein- und Aussteigen, das waren deutlich weniger als im gleichen Zeitraum der vergangenen drei Jahre. Ein Grossteil der Unfälle ereignete sich in älteren Fahrzeugen mit hochflurigem Einstieg, die in den nächsten Jahren sukzessive ausgemustert werden.

In der Kategorie «sonstige Schadenfälle» erfassten die VBZ 235 Ereignisse. Dabei handelt es sich um Schäden bei Baustellen, Manövrierschäden in Depots und Garagen oder böswillige Sachbeschädigungen.

In sechs Fällen (Vorjahr: 2) entgleisten Tramzüge. In 28 Fällen wurden Fahrzeuge bei Baustellen beschädigt. Das waren 8 mehr als im ersten Halbjahr 2012.

Die Zahl der mutwilligen Beschädigungen stieg von 38 auf 59. Die VBZ sind derzeit daran, die letzten Sicherheitslücken zu schliessen, so dass künftig Unbefugten der Zutritt zu den Fahrzeugen nicht mehr möglich ist. Auch die Videoüberwachung soll zur Reduktion von Vandalismus beitragen.