Der EIE ist ein Verein mit einer starken und stetig wachsenden Nachwuchsabteilung. Doch die EIE-Junioren absolvierten in den letzten vier Jahren ihre Vorbereitungszeit auf die Saison sowie Trainingslager nicht in der heimischen Sportanlage Eselriet, sondern auswärts.

Denn vor vier Jahren hat der Schweizerische Eishockeyverband die Meisterschaftssaison der Junioren deutlich ausgedehnt. Für die Betreuer des EIE ist es zunehmend schwieriger geworden, im Herbst Eiszeit auf anderen Anlagen zu bekommen.

Verein bezahlt den Grossteil

Nun hat der Stadtrat ein Gesuch des Vereins gutgeheissen und ermöglicht mit der Verlängerung der Wintersaison für die Vereine eine bessere Trainingsgestaltung, wie er am Dienstag mitteilte. An den jährlich wiederkehrenden Kosten von 32'000 Franken für die Massnahme beteiligt sich der EIE mit 25'000 Franken.

Der Stadtrat hatte wiederholt das Begehren der Hockeyaner abgelehnt. Denn 2011 bei der Abstimmung über die Sanierung und Erweiterung der Sportanlage war man davon ausgegangen, dass sich die Betriebszeiten des Eisfelds nicht verändern würden.

Um Mitternacht kamen die Junioren heim

Dem Stadtrat ist es bewusst, dass es energetisch nicht sinnvoll ist, Eisflächen im Spätsommer zu erzeugen. Doch die Vorgaben der Sportverbände diktieren es. Und die Junioren werden es danken: Bislang sind sie von ihren Vorbereitungstrainings manchmal erst nach Mitternacht heimgekehrt, weil der EIE auswärts oft erst spät am Abend Eiszeit erhalten hat.