Dietikon
Mehr Bussen und Polizeipräsenz sollen gegen zunehmendes Littering helfen

Die Dietiker Gemeinderätin Ottilie Dal Canton (Die Mitte) macht beim Dauerproblem Littering politisch Druck. In einer Interpellation will sie vom Stadtrat wissen, welche Massnahmen am besten funktionieren und wie das Problem weiter eingedämmt werden kann.

Florian Schmitz
Drucken
Teilen
Immer öfter werden schöne Plätze in der Natur verschmutzt und verwüstet zurückgelassen.

Immer öfter werden schöne Plätze in der Natur verschmutzt und verwüstet zurückgelassen.

Leserbild / Limmattaler Zeitung

Achtlos weggeworfener oder liegengelassener Müll beschäftigt viele Limmattaler Gemeinden. Seit Ausbruch der Coronapandemie hat sich das Litteringproblem vielerorts noch verstärkt. Um bei der Stadt Dietikon politisch Druck zu machen, hat Gemeinderätin Ottilie Dal Canton (Die Mitte) mit fünf Mitunterzeichnenden eine Interpellation beim Stadtrat eingereicht.

Die Bevölkerung verliert die Geduld

«Die Entwicklung ist erschreckend, die Bevölkerung will das nicht mehr länger hinnehmen», schreibt Dal Canton. Sie findet es stossend, dass die Entsorgungskosten vom Steuerzahler getragen werden müssen, wenn die Verursacher nicht ermittelt werden können.

Seit der Abfallkontrolleur 2020 wieder aktiv wurde, ist die Anzahl registrierter Verstösse, Verwarnungen und Verzeigungen deutlich gestiegen, stellt Dal Canton fest. Vom Stadtrat will sie wissen, welche sonstigen Massnahmen gegen das Problem unternommen werden und welche davon sich bisher besonders bewährt haben.

Mehr Polizeipräsenz als Lösung?

Zudem interessiert sie, wie die Entwicklung bei den ausgesprochenen Bussen wegen Littering aussieht und ob es denkbar wäre, schneller Bussen zu verteilen. Und zuletzt fragt Dal Canton, ob angedacht sei, die Polizeipräsenz auf Stadtgebiet wegen dem Litteringproblem zu erhöhen. Und hakt ergänzend nach, ob dafür mehr Personal bei der Stadtpolizei nötig wäre.

Aktuelle Nachrichten