Insgesamt besuchten 1'012'000 Personen die 140 Vorstellungen. Das sind 34'000 Personen mehr als 2015. Das Hallenstadion habe 2016 die zweitbeste Belegung aller Zeiten vorzuweisen und zum zweiten Mal die Besuchermillionengrenze geknackt, heisst es in dem am Montag publizierten Geschäftsbericht.

Das Hallenstadion Zürich bleibe damit weltweit unter den Arenen mit einer Kapazität von 10'000 bis 15'000 Zuschauern die Nummer eins. Gleichzeitig sei der durchschnittliche Besuch der Konzerte und Shows tendenziell rückläufig.

Dieser seit Jahren anhaltende Trend sei der enormen Dichte an Live-Angeboten im Markt zuzuschreiben. Durch das Überangebot gebe es eine stark wachsende Menge an Konzerten, deren Erfolg im Voraus immer schwieriger einschätzbar sei.

Gleichzeitig befürchtet die AG Hallenstadion eine Verschärfung der Konkurrenz durch weitere Eröffnungen von Eventhallen. Erwähnt werden etwa die Samsung Hall in Dübendorf ZH oder die Halle 622 beim Bahnhof Oerlikon sowie das alte Kongresshaus am See, das umgebaut wird.

Nicht auf heutiger Position ausruhen

Die Entwicklung der AG Hallenstadion sei zwar weiterhin "sehr positiv", heisst es in der Mitteilung. "Wir dürfen uns aber nicht auf unserer heutigen Position ausruhen und investieren deshalb dieses Jahr allein in die Erneuerung der Infrastrukturen 3 Millionen Franken", wird der Direktor der AG Hallenstadtion, Felix Frei, zitiert.

So wird etwa im Sommer das grösste Restaurant des Hallenstadions aufgefrischt. Zudem wird eine topmoderne LAN- und WLAN-Infrastruktur eingebaut.