Entsorgung und Recycling
Mehr Beschuldigte: Die Ermittlungen im Fall Pauli werden ausgeweitet

Die Strafuntersuchung gegen den Ex-Direktor von Entsorgung und Recycling Zürich, Urs Pauli, wird ausgeweitet. Die Zürcher Staatsanwaltschaft nimmt zusätzliche Personen ins Visier.

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Urs Pauli wurde im Juni 2017 vom Zürcher Stadtrat als ERZ-Chef fristlos entlassen. (Archiv)

Urs Pauli wurde im Juni 2017 vom Zürcher Stadtrat als ERZ-Chef fristlos entlassen. (Archiv)

KEYSTONE

Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat die Strafuntersuchung gegen den ehemaligen Direktor von Entsorgung und Recycling Zürich, Urs Pauli, auf weitere Beschuldigte ausgedehnt. Das schreibt die «NZZ am Sonntag». Demnach betrifft die Ausweitung des Verfahrens einstige städtische Angestellte sowie Mitarbeiter von Firmen, die Aufträge erhielten, aber auch Vertraute von Pauli, die immer noch bei der Stadt tätig sind.

Dabei geht es um Verstösse gegen rechtliche Vorgaben, beispielsweise unzulässige freihändige Auftragsvergaben. Überdies hatte Pauli für 100'000 Franken einen Dienstwagen gekauft und eine schwarze Kasse geführt. Letzten Frühling wurde er deshalb von Stadtrat Filippo Leutenegger angezeigt und entlassen.