Öffentlicher Verkehr
Mehr Abonnenten, höhere Erträge - der Z-Pass ist weiterhin auf Erfolgskurs

Immer mehr Pendler nutzen das Abo-Angebot für Fahrten zwischen dem ZVV und einem Nachbarverbund. Der Aufwärtstrend halte in allen vier Korridoren an.

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(Archiv)

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Keystone

Insgesamt wurden rund 19'000 Jahresabos und 124'000 Monatsabos verkauft. Der Ertrag belief sich auf total knapp 62,3 Millionen Franken, wie es in der Mitteilung heisst.

Mit einem Plus von 10,33 Prozent zog die Nachfrage im Korridor Flextax-ZVV (Schaffhausen/Zürich) am stärksten an. Hier wurden rund 12'400 Monats- und fast 1900 Jahresabos verkauft. Der Gesamtertrag belief sich auf 7,1 Millionen Franken.

Fast 12 Millionen Franken kamen im Korridor Ostwind-ZVV (St.Gallen/Thurgau/Zürich) herein - ein Plus von 9,12 Prozent. Es wurden rund 24'300 Monatsabos und 3600 Jahreskarten abgesetzt.

Einen ähnlichen Zuwachs verzeichnete laut Mitteilung der Korridor Schwyz-Zug-ZVV. Hier resultierte ein Gesamtertrag von 15,6 Millionen Franken aus dem Verkauf von 27'400 Monats- und 5100 Jahresabos.

Nochmals um 6,84 Prozent zugelegt hat der ohnehin ertragreichste Korridor A-Welle-ZVV (Aargau/Zürich). Insgesamt rund 59'600 Monats- und 8400 Jahresabonnemente brachten einen Ertrag von 27,6 Millionen Franken.

Die Z-Pass-Abonnemente wurden 2005 eingeführt. Seither ist die Anzahl der verkauften Abos um 41 Prozent gestiegen, wie der ZVV schreibt. Das Angebot ermöglicht das Pendeln mit einem einzigen Abonnement auch über Verbundsgrenzen hinaus.

Seit Dezember 2012 gibt es zudem Einzeltickets. Sie erlauben es den Fahrgästen, überall in den gelösten Zonen sämtliche Verkehrsmittel zu benutzen. Das komplizierte Zonensystem sorgt allerdings immer wieder für Unmut unter den Fahrgästen.

Nachdem bereits einige Verbesserungen vorgenommen worden seien, würden noch weitere Vereinfachungen geprüft, sagte ZVV-Sprecher Thomas Kellenberger auf Anfrage. Je nach Destination könne man beispielsweise die Auswahl zwischen verschiedenen Wegen verzichten.