Winterthur

Mechatronik-Schule soll trotz angespannter Finanzen erhalten bleiben

Die Mechatronik-Schule Winterthur soll erhalten bleiben..jpg

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Nachdem der Kanton eine Trägerschaft abgelehnt hat, werden andere mögliche Lösungen für sinnvolle Synergien oder mit einer neuen Trägerschaft geprüft, wie die Stadt heute mitteilte.

Die MSW, die dieses Jahr ihr 125-jähriges Bestehen feiern kann, bildet rund 240 junge Berufsleute in den Bereichen Automation, Elektronik und Polymechanik aus. Die städtische Lehrwerkstätte mit Berufsfachschule gehört dem Bereich Berufsbildung des Departements Schule und Sport an.

Die jährlichen Kosten der Schule belaufen sich auf 11 Millionen Franken. Davon trägt die Stadt Winterthur 4,5 Millionen. Rund 2 Millionen Franken werden von der MSW erwirtschaftet - etwa durch den Verkauf von Dienstleistungen, Produkten sowie Schulgeldern für Lernende, die nicht in der Stadt Winterthur wohnen. Die restlichen 4,5 Millionen Franken sind Subventionen von Bund und Kanton.

Wegen der angespannten Finanzen hatte die Stadt im vergangenen Jahr den Kanton angefragt, ob dieser die ganze Trägerschaft für die MSW übernehmen würde. Dies lehnte der Kanton ab mit der Begründung, die Führung einer Lehrwerkstätte sei nicht Gemeinde- oder Kantonsaufgabe.

Damit das Bildungsangebot auch in Zukunft erhalten bleiben kann, prüft die Stadt derzeit andere tragfähige Lösungen, wie es in der Mitteilung heisst. Geführt würden unter anderem Gespräche mit dem Ausbildungszentrum Winterthur (AZW), um mögliche Synergien oder Kooperationen zu prüfen. Gleichzeitig seien bei der MSW Bestrebungen im Gang, die Kostensituation intern zu verbessern.

Entscheide des Stadtrates seien nicht vor Sommer 2015 zu erwarten. Die Ausbildung und der Abschluss der derzeit an der Schule Lernenden sei auf jeden Fall gewährleistet. Dasselbe gelte auch für Jugendliche, die dieses oder nächstes Jahr in die MSW eintreten werden. (sda)

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