Die Marktlücke biete erwerbslosen Frauen ein praxisnahes und professionelles Förderprogramm in den unternehmenseigenen Abteilungen an, teilte der Stadtrat am Mittwoch mit.

In der Arbeitswerkstatt in Altstetten, der Kantine Hermetschloo oder dem Verkaufslokal an der Schipfe können die Frauen Arbeitserfahrung sammeln und fachliche Qualifikationen erwerben. Zudem erhalten die Frauen individuelle Unterstützung in Form von Bewerbungscoachings, Deutschkursen und Gesundheitsförderung.

Die Nackenrollen sind aus alten Stoffen genäht und die Innenkissen mit Dinkelspreu gefüllt.

Die Nackenrollen sind aus alten Stoffen genäht und die Innenkissen mit Dinkelspreu gefüllt.

Jährlich nehmen dreissig bis vierzig Teilnehmerinnen am Programm teil. Die Mitarbeitenden der Marktlücke begleiten die Frauen auch nach dem Stellenantritt weiter. Damit stellt die Marktlücke den Übertritt der Teilnehmerinnen in den Arbeitsmarkt sicher.

Das Förderprogramm der Marktlücke sei in seiner Form für Zürich einzigartig und ein wichtiger Beitrag für die Zukunft, heisst es weiter. Stadtrat Daniel Leupi, Juryvorsitzender, wird den Gleichstellungspreis am 16. November im Stadthaus überreichen.