Abstimmungen

Mario Fehr zum Hooligan-Konkordat: GC und FCZ in der Pflicht

Solche Sznene will Mario fehr künftig vermeiden.

Solche Sznene will Mario fehr künftig vermeiden.

Für den Zürcher Regierungsrat Mario Fehr (SP) ist das Ja zum Hooligan-Konkordat ein Zeichen für gewaltfreien Sport und eine Botschaft an die Unverbesserlichen, «dass die Gesellschaft ihr Verhalten nicht mehr akzeptiert».

In die Pflicht nehmen will der Sicherheitsdirektor aber auch die Fussballvereine GC und FCZ. Diese könnten nicht weiter herumeiern, sondern müssten sich jetzt hinter das Konkordat stellen. Fehr verlangt von den Klubs, dass sie Klarheit schaffen und sich gegen gewaltbereite Fans stellen.

Das Zürcher Abstimmungsergebnis sieht Fehr auch als nationales Zeichen, insbesondere nach Basel, wo es auch zur Abstimmung kommen soll. Es brauche auch eine klare Stellungnahme des FC Basel, dass Gewalttäter nirgends erwünscht sind.

Zum Jubeln war es Fehr trotz des klaren Verdikts des Zürcher Volks noch nicht zu Mute. «Wirklich jubeln könnte ich erst, wenn FCB-Fans nach Zürich kommen können und kein grosses Polizeiaufgebot nötig ist», sagte der kantonale Sicherheitsdirektor.

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