Rede zum 1. August
Mario Fehr: "Wir weichen keinen Schritt hinter unsere Werte"

Der Zürcher Regierungspräsident Mario Fehr (SP) hat in seiner Rede zum 1. August dazu aufgerufen, die Art zu leben nicht zu ändern, weil in Frankreich und Deutschland Terroristen oder Amokläufer sie mit Gewaltakten in Frage stellten. Angebracht sei es allerdings, achtsamer und besonnener zu sein als auch schon.

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Mario Fehr ruft dazu auf, die Art zu leben nicht zu ändern. (Symbolbild)

Mario Fehr ruft dazu auf, die Art zu leben nicht zu ändern. (Symbolbild)

Keystone

"Wir weichen keinen Schritt hinter unsere Werte der Freiheit, der Gleichheit aller und der gegenseitigen Fürsorge zurück", sagte Fehr an Bundesfeiern in Uster, Embrach und Hirzel. Es dürften in der Schweiz keine rechtsfreien Räume und keine Parallelgesellschaften geduldet werden.

Die Volksschule, die Berufsbildung und die direkte Demokratie hätten eine besonders integrierende Wirkung. Dadurch schaffe es die Schweiz, "dass sich so viele verschiedene Menschen in unsere Gesellschaft einfügen", sagte Fehr.

Sie schliesse Minderheiten nicht aus und setze allen Gruppen Schranken, die sich vom politischen Konsens zu weit wegbewegten. Extreme Politik werde nicht geduldet.