Noch fraglich ist allerdings, woher das Geld dafür kommen soll. Es müssten dringend weitere Finanzierungsquellen erschlossen werden, um das bisherige Sexualberatungs-Angebot langfristig beibehalten zu können und neue Angebote zu schaffen.

Besser sieht die Finanzlage bei den Beratungen bei häuslicher Gewalt aus. Diese sind durch Beiträge von Stadt und Kanton Zürich, Spenden und Beratungshonorare gesichert.

Gewaltberatungen machen den grössten Teil der Gespräche des "mannebüros" aus, wobei viele Männer nicht freiwillig zu den Gesprächen gehen. Sie werden mit einer Verfügung dazu verpflichtet, weil sie bereits wegen häuslicher Gewalt verurteilt wurden.

Die Zahl aller Beratungen, dazu gehören neben Gewaltberatungen auch Sexual- und Trennung- und Scheidungsberatungen blieb im vergangenen Jahr konstant hoch. Insgesamt wurden knapp 2700 Beratungen durchgeführt. Fast 500 Männer kamen persönlich ins "mannebüro", die anderen wurden am Telefon oder per E-Mail unterstützt.