Der Billag Kontrolleur habe Sturm geläutet, worauf ihm der Mieter schliesslich die Türe geöffnet habe. Da er nur verstanden habe, wie dieser etwas von «Fernsehen» sagte, sei er davon ausgegangen, es handle sich um einen aggressiven Verkäufer, berichtet die «20 Minuten». Der Mann habe den vermeintlichen Störenfried wegschicken wollen, worauf dieser versucht habe, in die Wohnung einzudringen. Laut dem Strafbefehl habe er ihm dabei die Faust vor die Brust geschlagen. Der Billag-Kontrolleur habe daraufhin die Polizei eingeschaltet.

Gegen die verhängte Busse habe der Mieter sich gewehrt, und so sei es zu einem Strafprozess gekommen. Er habe den Kontrolleur nur mit der Hand zurückgestossen, erklärte der Ökonom. Überdies besitze er weder Radio noch Fernseher und der Billag-Angestellte habe keinen Ausweis vorgewiesen.

Das Gericht habe gemäss «im Zweifel für den Angeklagten» gehandelt und sei- auch wegen fehlender Zeugen- zu einem vollen Freispruch gekommen, berichtet die «20 Minuten».