Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Zürich, Corinne Bouvard, bestätigte am Montag eine Meldung von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz, wonach der 43-Jährige entlassen worden ist. Der Angeschuldigte ist geständig.

Die Staatsanwältin habe keinen Antrag auf Untersuchungshaft gestellt, sagte Bouvard. Damit Untersuchungshaft nach einem Geständnis gerechtfertigt ist, muss etwa Wiederholungs-, Flucht- oder Kollusionsgefahr bestehen.

Unabhängig davon, ob der Mann in Haft ist oder nicht, ermittelt die Staatsanwaltschaft weiter. Dem Mann wird Schreckung der Bevölkerung vorgeworfen. Für diesen Straftatbestand sieht das Schweizerische Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor. (sda)