Seit April 2013 konnte jede und jeder über die Website oder die App melden, wo auf Zürichs Strassen er oder sie einen Mangel entdeckt hatte. Dies wurde dann in die zuständige Verwaltungsabteilung weitergeleitet und der Mangel nach Möglichkeit behoben.

Insgesamt seien im Pilotjahr rund 2800 Meldungen eingegangen, sagte Mike Sgier, Sprecher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartementes (TED) auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Am Anfang seien es "wahnsinnig viele" gewesen, später habe es etwas nachgelassen.

Viel zu tun gehabt habe beispielsweise die Fachstelle Graffiti. Auch das ewz sei sehr froh gewesen, Meldungen etwa über kaputte Strassenbeleuchtungen oder stillstehende öffentliche Uhren zu erhalten.

Der Mängelmelder hat laut Mitteilung mehrheitlich gute Noten erhalten, die Fristen seien eingehalten worden und es sei "ein vertretbarer Mehraufwand" nötig gewesen. Die Einrichtung stelle einen einfachen, direkten weg zur Verwaltung dar und sei "ein starkes Signal für die Bürgerbeteiligung".

Nach Auswertung des Pilotjahres hat Stadtrat Filippo Leutenegger (FDP) die definitive Einführung von "Züri wie neu" beschlossen, wie es in der Mitteilung heisst. Zudem wird das Spektrum für Meldungen ausgeweitet. Neu können auch Meldungen betreffend die VBZ und die Wasserversorgung eingesandt werden. (sda)