Das starke Wachstum der Schülerzahlen habe die Planung der neuen Schulanlage nötig gemacht, wie das Lycée Français de Zurich am Donnerstag mitteilte. In den letzten zehn Jahren sei die französische Schule jährlich um durchschnittlich fünf Prozent gewachsen. Heute werden 740 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

Das 9278 Quadratmeter grosse Grundstück für den Neubau in der Industrie- und Gewerbezone des Dübendorfer Quartiers Hochbord wird der Privatschule von der Stadt Zürich im Baurecht zu einem jährlichen Zins von 345'000 Franken abgegeben. Die Stadt hatte das Areal, das heute unbebaut ist, 1956 als Tauschreserve erworben.

Für die Schule eingesetzt hätten sich neben der Stadt Zürich auch der Kanton Zürich und die Stadt Dübendorf, heisst es in der Mitteilung. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Schulnetz der französischen Auslandschulen (AEFE) und vom französischen Staat.

Das Lycée ist die einzige französischsprachige internationale Schule im Kanton Zürich. Sie wird von einer Elternvereinigung verwaltet. Das zweisprachige Schulangebot in Deutsch und Französisch ist bis zum Ende der Primarstufe kompatibel mit dem Zürcher Lehrplan und abgestimmt auf die Vorgaben des französischen Erziehungsministeriums, wie es in der Mitteilung heisst.

Die Schülerinnen und Schüler des Lycée schliessen mit dem französischen "Baccalauréat" ab. Dieses entspricht der schweizerischen Maturität und ermöglicht den Zugang zu Schweizer Universitäten und Fachhochschulen.