Sexuelle Belästigung

Luisa kommt in die Bars und Clubs von Zürich

Wer sich bedrängt fühlt, kann sich mit der Frage "Ist Luisa hier?" an das Bar- und Clubpersonal wenden. (Symbolbild)

Wer sich bedrängt fühlt, kann sich mit der Frage "Ist Luisa hier?" an das Bar- und Clubpersonal wenden. (Symbolbild)

Mit der einfachen Frage «Ist Luisa hier?» können sich sexuell bedrängte Personen beim Bar- oder Clubpersonal schnell und einfach Hilfe holen. Pünktlich zum Tag der offenen Clubtür am Samstag, zieht die neue Anlaufstelle ins Zürcher Nachtleben ein.

Plakate - zum Beispiel auf der Toilette oder beim Eingang von Zürcher Bars und Clubs - machen ab diesem Samstag auf die Anlaufstelle "Ist Luisa da?" aufmerksam.

Mit dem Codewort können sich Personen, die sich sexuell bedrängt oder bedroht fühlen an das Bar- oder Clubpersonal wenden. Das geschulte Personal wird die hilfesuchende Person anschliessend an einen anderen Ort des Lokals - sei dies die Küche oder ein Nebenzimmer - führen. Damit soll auf diskrete Art und Weise Schutz geboten werden. Je nach Anliegen bestellt das Barpersonal ein Taxi, informiert, wenn gewünscht, Nahestehende oder ruft die Polizei.

Codewort Luisa

Codewort Luisa

Das sagten die Zürcher Clubbetreiber und -Besucher im Oktober dazu.

Von Online-Portal lanciert

Lanciert wurde das Projekt auf Initiative des Online-Portals Tsüri.ch in Zusammenarbeit mit der Bar- und Clubkommission Zürich (BCK) sowie der Zürcher Frauenberatung. Aus dem Zürcher Nachtleben schliessen sich die Lokale Plaza, Mascott, Platzhirsch, Heaven, Klaus, Minirock, Space Monkey, Club Bellevue, Dynamo, Rote Fabrik und Mundwerk dem Projekt an.

"Luisa ist hier?" wurde vor über einem Jahr in der deutschen Stadt Münster lanciert; mit dem Ziel, bei sexueller Belästigung niederschwellig und unmittelbar Hilfe zu bieten. (GIU)

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