Bahnunfall

Lokführer bei Rangierunfall in Zürich mittelschwer verletzt

Zum Gück waren die Waggons leer, als der Rangierunfall geschah.

Zum Gück waren die Waggons leer, als der Rangierunfall geschah.

Bei Rangierarbeiten auf dem SBB-Areal bei der Hardbrücke hat am Freitagnachmittag eine Rangierlok sechs leere SBB-Wagen in eine stehende Zugkomposition geschoben. Ein 45-jähriger Lokführer wurde dabei mittelschwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich kurz vor 12.30 Uhr, wie die Stadtpolizei mitteilte. Drei SBB-Angestellte wollten sechs leere Wagen auf einem Gleis abstellen, auf dem bereits ein anderer Zug stand. Bei der Auffahrkollision entgleisten zwei Wagen, einer davon wurde gestaucht und angehoben.

Der 45-jährige Rangierlokführer des auffahrenden Zuges wurde bei der Kollision verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Ein zweiter SBB-Mitarbeiter erlitt Prellungen.

In den betroffenen Zügen befanden sich keine Passagiere. Am Rollmaterial entstand Sachschaden von über 100'000 Franken. Der Unfall hatte keine Auswirkungen auf den Bahnbetrieb.

Die genaue Unfallursache wird durch die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (SUST) sowie die Stadtpolizei Zürich untersucht.

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